Pauschalrechner

Forschungszulage berechnen

Schätzen Sie Ihre mögliche Forschungszulage in unter zwei Minuten – ohne Anmeldung und ohne personenbezogene Daten. Die Berechnung folgt den aktuellen Fördersätzen (Stand: Juli 2026).

Stand: Juli 2026 Quelle: Bundesfinanzministerium – Forschungszulage

Schätzen Sie in unter zwei Minuten Ihre mögliche Forschungszulage – ohne Anmeldung, ohne personenbezogene Daten.

1 Unternehmensgröße

KMU nach EU-Definition = weniger als 250 Beschäftigte und Umsatz ≤ 50 Mio. € oder Bilanzsumme ≤ 43 Mio. €. KMU erhalten den erhöhten Satz (35 % statt 25 %, für Aufwendungen ab dem 28.03.2024).

2 FuE-Personalaufwand pro Jahr

Vereinfachte Schätzung über Ihr Forschungsteam (Arbeitgeberbrutto inkl. Sozialabgaben). Nur der FuE-Anteil zählt.

Angesetzter FuE-Personalaufwand:

3 Auftragsforschung optional

Entgelt an externe Auftragnehmer im EWR pro Jahr. Förderfähig sind davon 60 % (bzw. 70 % bei Projektstart ab 28.03.2024).

4 Eigenleistung optional

Stunden von Einzelunternehmer:innen/Gesellschafter:innen pro Jahr (pauschaler Stundensatz, max. 2080 h/Jahr).

5 Zeitraum & Jahre

Geschätzte Forschungszulage pro Jahr

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Erfolgsbasiertes Honorar (10 %)

Ihr Netto-Vorteil

Ergebnis im kostenlosen Förder-Check prüfen lassen

Unverbindliche Schätzung auf Basis Ihrer Angaben. Keine Zusage, keine Steuer- oder Rechtsberatung im Sinne des StBerG. Maßgeblich sind FZulG/BSFZ. Die Auswahl bündelt Aufwendungszeitpunkt und Projektstart vereinfachend – die genaue Zuordnung (u. a. 70 % Auftragsforschung, 20 % Gemeinkostenpauschale) prüfen wir individuell. Stand: Juli 2026.

So rechnen wir

Wie wird die Forschungszulage berechnet?

Die Berechnung erfolgt in drei Schritten:

  1. Förderfähige Aufwendungen = FuE-Personalkosten + anteilige Auftragsforschung (60 % / 70 %) + Eigenleistung (bis 2.080 h × pauschalem Stundensatz) + ab 2026 die 20-%-Gemeinkostenpauschale.
  2. Bemessungsgrundlage = förderfähige Aufwendungen, gedeckelt auf 12 Mio. € pro Wirtschaftsjahr.
  3. Forschungszulage = Bemessungsgrundlage × Fördersatz (25 %, für KMU 35 %).

Beispielrechnung (KMU, 2026)

5 FuE-Mitarbeitende × 70.000 € × 80 %280.000 €
Auftragsforschung 50.000 € × 70 %35.000 €
Gemeinkostenpauschale (20 %)56.000 €
Bemessungsgrundlage371.000 €
Fördersatz KMU35 %
Forschungszulage / Jahr129.850 €

Vereinfachtes Beispiel, unverbindlich. Stand: Juli 2026.

Fördersätze & Grenzen im Zeitverlauf

Zwei Dinge bestimmen die Höhe: der Aufwendungszeitpunkt (Satz und Deckel) und der Projektstart (u. a. 70 % Auftragsforschung und die 20-%-Gemeinkostenpauschale).

Zeitraum Satz KMU-Satz Max. Bemessungsgrundlage Auftragsforschung Eigenleistung Gemeinkosten
Aufwendungszeitpunkt 01.07.2020 – 27.03.2024 25 % 25 % 4 Mio. € 60 % 40 €/h
Aufwendungszeitpunkt 28.03.2024 – 31.12.2025 25 % 35 % 10 Mio. € 70 % 70 €/h
Aufwendungszeitpunkt ab 01.01.2026 25 % 35 % 12 Mio. € 70 % 100 €/h 20 %
Stand: Juli 2026 Quelle: Bundesfinanzministerium – Forschungszulage

Häufige Fragen zur Höhe & Berechnung

Wie wird die Forschungszulage berechnet?

Zuerst werden die förderfähigen Aufwendungen ermittelt (FuE-Personalkosten + anteilige Auftragsforschung + Eigenleistung + ab 2026 die 20-%-Gemeinkostenpauschale). Davon wird die Bemessungsgrundlage gebildet, gedeckelt auf 12 Mio. € pro Jahr. Auf die Bemessungsgrundlage werden 25 % (KMU: 35 %) angewandt.

Wie hoch kann die Forschungszulage maximal sein?

Ab 2026 liegt die Bemessungsgrundlage bei bis zu 12 Mio. € pro Wirtschaftsjahr. Für KMU ergibt das eine maximale Förderung von 4.200.000 € pro Jahr (35 %).

Welche Kosten sind förderfähig?

Vor allem Arbeitgeberbruttolöhne für FuE-Personal (anteilig), 60 % bzw. 70 % der Auftragsforschung im EWR sowie die pauschale Eigenleistung von Einzelunternehmer:innen und Gesellschafter:innen. Ab 2026 kommt eine Gemeinkostenpauschale von 20 % hinzu.

Ist der Rechner verbindlich?

Nein. Der Rechner liefert eine unverbindliche Schätzung auf Basis Ihrer Angaben und ersetzt keine Prüfung. Maßgeblich sind FZulG und BSFZ. Die genaue Zuordnung (u. a. Aufwendungszeitpunkt und Projektstart) klären wir im kostenlosen Förder-Check.

Sind Sie förderfähig? Finden Sie es kostenlos heraus.

Der Förder-Check ist unverbindlich und dauert wenige Minuten. Sie erfahren, ob und in welcher Höhe sich ein BSFZ-Antrag für Sie lohnt.